Musicnews KW 04

Von am 22. Januar 2019

Einzelne Textpassagen von Ariana Grandes Songs haben einige Demonstranten dazu inspiriert, diese für ihre Protestschilder zu nutzen. Ausgehend von den USA gingen am vergangenen Wochenende weltweit Tausende Frauen, Männer und queere Menschen für Frauenrechte auf die Straße, beim „Women’s March 2019“.

Das blieb auch Ariana Grande nicht verborgen, die jetzt in ihrer „Instagram Story“ eine Reihe Protestschilder postete, auf denen man einige ihrer Songlyrics wiederfindet, teilweise „passend gemacht“. So sieht man beispielsweise die Textzeile „Ich bin so verdammt dankbar für meine Ex-Freunde“ umgedichtet zu „Ich bin so verdammt dankbar für mein Geschlecht“, aus ihrem Song „God is a woman“. Aber nicht nur im Kampf um die Gleichbehandlung der Geschlechter sind die Demonstranten aktiv: Gerade in den US-Staaten kippt aktuell die Stimmung. Präsident Donald Trump’s hausgemachte Haushalts-Blockade, mit der er Geld für seine geplante Mauer an der Grenze zu Mexiko erzwingen will, kommt bei vielen Bürgern nicht an. Der Titel des aktuellen Ariana Grande-Hits „Thank U, Next“ findet sich häufig wieder, teils abgeändert in „Fuck U, next“- bezogen auf Trump. Auch die Songzeile „einer hat mit Liebe beigebracht“ wurde verwendet (bezogen auf Obama), sowie in der Variante „einer hat mich Schmerz gelehrt“ (Trump).

Bild auf Twitter

Aber auch Rapperin Cardi B. blieb nicht untätig. Sie traute sich sogar, ihre politische Botschaft direkt an Donald Trump zu schicken. Vergangene Woche wandte sich der Hip-Hop-Star via Instagram an den Präsidenten und machte ihm Vorwürfe bezüglich seiner politischen Taktik. Damit traf die „Money“-Sängerin einen Nerv. Ihr Posting ging viral und beim Women’s March am Wochenende fanden ihre gespitteten Statements ebenfalls Platz auf einigen Plakaten der Demo.

Zurück zu Ariana Grande: Sie hat seit kurzem eine neue Single am Start. „7 Rings“ erschien am Freitag, den 18.01.. Nur 24 Stunden nach dem Release konnte Manager Scooter Braun seinem Talent bereits zum neu aufgestellten Spotify-Rekord gratulieren: 14,97 Millionen Streams am ersten Tag, das ist mal ’ne Hausnummer!

Einer dieser Streams stammte von der Rapperin Princess Nokia, die daraufhin ein Video auf „Twitter“ postete, in dem sie auf den Song von Grande reagiert: „Hört sich das ähnlich für euch an? Denn es hört sich wirklich sehr ähnlich für mich an. Oh mein Gott!“. Gemeint ist ihr Song „Mine“ aus ihrem Mixtape „1992“. Ariana Grande hat sich dazu offiziell noch nicht geäußert… Was meint Ihr? Hier sind die beiden Songs im Vergleich:

 


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