Mabel – High Expectations

Von am 11. August 2019

ALBUM der WOCHE KW 33/2019

Geboren in Málaga, Spanien, aufgewachsen in Stockholm, Schweden, und die Tochter von Neneh Cherry und Produzent Cameron McVey. Das könnte man so stehen lassen, wenn es nicht schon noch ein bisschen mehr über Mabel zu sagen gäbe. Die britisch – schwedische R&B Sängerin und Songwriterin Mabel McVey, die unter ihrem Vornamen bekannt ist, hat trotz ihrer noch jungen Karriere schon einige Hits aufzuweisen. Nur ein Album hatte sie bisher noch nicht. Nicht nur ihre Fans, sondern auch die Sängerin selbst, haben sich das Debütalbum lange herbeigesehnt.

Mit „High Expectations“ gibt es nun endlich eine Sammlung von Mabel-Songs auf einem Album. Durch die Arbeit ihres Vaters Cameron als Produzent u.a. von „Massive Attack“, „Portishead“, „All Saints“, „Sugababes“, oder auch für ihre Mutter „Neneh Cherry“, kam Mabel schon früh mit der Musik in Kontakt. Zudem wurde sie in eine außerordentlich musikalische Familie hineingeboren. Mabels Halbbruder ist Marlon Roudette, ihre Tante ist die Sängerin Titiyo, ihr Onkel ist Sänger Eagle-Eye Cherry und schon ihr Großvater Don Cherry war eine Jazz-Legende.

Mit 5 Jahren begann Mabel Klavier zu spielen und auch ihr Berufswunsch orientierte sich in Richtung Musik. Sie studierte Musiktheorie und -produktion und zog nach erfolgreichem Abschluss nach London. Im Jahr 2015 lud Mabel auf der Plattform „Soundcloud“ erste Songs hoch, und ein heiß begehrter Plattenvertrag ließ nicht lange auf sich warten. Die Single „Finders Keepers“ wurde 2017 zum Top 10-Hit in Großbritannien und erreichte im späteren Verlauf sogar Platin. Im Oktober 2018 veröffentlichte Mabel ein Mixtape, auf dem sich die beiden Top 20 – Hits „Fine Line“ und „Ring Ring“ befanden. Im Januar 2019 erschien ihr bisher größter Streich „Don´t Call Me Up“, mit einer Top 10 – Platzierung in Deutschland, Schweiz, Österreich und Schweden wurde Mabel für die vergangenen Jahre belohnt. Außerdem erreichte der Song Platz 3 in Großbritannien und verkaufte sich bisher über 1,5 Millionen Mal! Es versteht sich von selbst, dass diese Songs sich auch auf dem Album befinden.

Das Debütalbum „High Expectations“ beinhaltet insgesamt 20 Tracks, wobei man 3 Tracks (Intro und Interludes) gleich wieder abziehen kann. Abgesehen von dem langsamen Opener, der von Violinen untermalt wird, laden die Songs mit tropischen Beats und stimmigen R&B Rhythmen größtenteils zum Tanzen ein. Einer der emotionalsten Songs auf dem Album ist die mit Soul-Elementen unterlegte Ballade „Belong To Me“. Hintenraus wird das Album etwas ruhiger.

Insgesamt kann man dem Album durchweg positive Vibes bescheinigen.

Titel: 01. High Expectations (Intro), 02. Bad Behaviour, 03. Don’t Call Me Up, 04. FML, 05. We Don’t Say…, 06. Selfish Love (feat. Kamille), 07. Lucky (Interlude), 08. Mad Love, 09. Trouble, 10. Put Your Name On It, 11. Stckhlm Syndrome (Interlude), 12. OK (Anxiety Anthem), 13. I Belong To Me, 14. High Expectations (Outro), 15. Finders Keepers (feat. Kojo Funds), 16. Fine Line, 17. My Lover (Not3s x Mabel), 18. Ring Ring (feat. Rich The Kid), 19. Cigarette, 20. Not Sayin‘,

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Fotos: Polydor | Infos: Funke Media/Lokalkompass

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