Pvris – All We Know of Heaven, All We Need of Hell

Von am 17. September 2017

ALBUM der WOCHE KW 38/2017

Die Band PVRIS besteht aus Sängerin Lyndsey Gunnulfsen, Gitarrist Alex Babinski und Bassist Brian MacDonald. Ursprünglich wurde die US-amerikanische Formation aus Lowell, Massachusetts im Jahr 2012 als Metal-Band, unter dem Namen „Operation Guillotine“ gegründet. 2013 kam es zur Umbenennung in „Paris“, durch Rechtsstreitigkeiten mit diesem Namen wurde das „A“ in Paris dann einfach umgedreht. Seither wird der Name mit „V“ geschrieben. Der Name wird weiterhin engl. „Paris“ ausgesprochen.

Das Debütalbum von PVRIS „White Noise“ erschien im November 2014. Seither haben „PVRIS“ inzwischen viel Tour-Erfahrung gesammelt. Zuletzt war das Trio von Mai bis September 2017 auf Tour u.a. mit „Muse“ und „30 Seconds to Mars“. Das zweite Studioalbum der Band heißt „All We Know of Heaven, All We Need of Hell”. Die Band bemüht sich nicht nur mit ihrem auf den Kopf gestellten „A“ redlich um Individualität. Nach dem recht großen Erfolg des Debütalbums haben die Medien in den USA und Großbritannien die Band um Frontfrau Lyndsey bereits als „Next Big Thing“ und eine Offenbarung in Sachen Rock gefeiert. Das neue Album fällt aber weitgehend ernüchternd aus. Obwohl das Bandkollektiv stets betont wird, ist die Sängerin als Hauptsongwriterin tätig.

Sämtliche Songs bestehen aus ein paar Portionen Metal oder Hardcore-Stoff, gemixt mit Electro-Pop und werden dann schön mit aufgesetzter Gothic-Finsternis weich gespült. So entsteht der pseudodüstere Sound á la Evanescence oder Paramore. Nur die Stimme von Lyndsey Gunnulfsen klingt im Vergleich zu diesen Bands in beinahe jedem Song wie ein pausenloser Druck auf das Bleifuß-Pedal.

Die Songs auf „All We Know of Heaven, All We Need of Hell” erzeugen durch ihre poppigen und elektronischen Elemente oft gothische Postpunk-Wärme. Das handwerkliche Knowhow der Band hat sich in den letzten Jahren durch ihre ständige Präsenz auf Festivals durchaus weiterentwickelt.

 

Offizielle Webseite

 

Titel:

01. Heaven, 02. Half, 03. Anyone Else, 04. What’s Wrong, 05. Walk Alone, 06. Same Soul, 07. Winter, 08. No Mercy, 09. Separate, 10. Nola 1,

Fotos: Rise and Velocity Records

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