Nachklapp zum ECHO 2018

Alexander Pauli mit Robert Komnick, 13.04.'18

Zum 27. Mal wurde der größte deutsche Musikpreis verliehen, der ECHO. Mit internationalen Stars und effektvollen Auftritten feierte sich die Musikbranche selbst. Und die Rapper Farid Bang und Kollegah feierten sich auch selbst. Die Kritik von Campino, Provokationsgrenzen zu überschreiten, grinsten sie arrogant weg und warfen dem Düsseldorfer Punkrocker stattdessen Stillosigkeit und Scheinheiligkeit vor. Schade.

„Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“, heißt es im Lied „0815“ der beiden Rapper. Ihr Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ wurde trotz dieser Textzeile für den Echo in der Kategorie „Album des Jahres“ nominiert: die Verkaufszahlen gaben den Ausschlag.

Zensur sei auch nicht die Lösung, aber er hoffe, dass man durch die Debatte zu einem neuen Bewusstsein komme, was an Provokation noch erträglich sei, so Campino, der für seine Rede viel Applaus bekam.

Applaus gab es aber auch für gute Live-Auftritte von Rita Ora, Liam Payne, Shawn Mendes, Jason Derulo, Luis Fonsi, Rea Garvey, oder Helene Fischer. Ein starkes Line-Up, fand auch unser Mann vor Ort, Robert Komnick, am frühen Morgen nach der Veranstaltung, im Telefonat mit Alexander:

 

 

Mittlerweile weiß man, dass sich die eben angesprochene Schlägerei tatsächlich zugetragen hat, gegen 0.30 Uhr im Raucherbereich. Farid Bang war wohl in irgendeiner Form beteiligt, Kollegah war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr gesichtet worden. Worum es letztlich ging, ist unklar.

Klar ist aber, wer alles einen ECHO mit nach Hause nehmen durfte, und damit kommen wir zum Schluss nochmal zum Wesentlichen: HIER die Liste der Preisträger…

 

 




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