Musicnews KW 26

Von am 23. Juni 2019

Demi Lovato: Raus aus dem Drogen- und Alkohol-Loch und rein ins Studio

Die US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin Demetria Devonne „Demi“ Lovato arbeitet an neuen Songs, wie sie über Instagram schrieb. Demi scheint sich aus dem Alkohol- und Drogensumpf befreit zu haben, nachdem sie im vergangenen Jahr eine beinahe tödliche Drogenüberdosis genommen hatte. Kurz zuvor hatte sie den Song „Sober“ veröffentlicht. Nun postete Demi ein Foto, das sie im Tonstudio zeigt. Die Sängerin schrieb darunter: „Mache Magie“. Ihre Fans sind deswegen schon komplett aus dem Häuschen und freuen sich mächtig auf neues Material ihres Idols. Und auch Christina Aguilera, die mit Demi 2018 das Duett „Fall In Line“ aufgenommen hat, freut sich auf die neuen Songs. Die beiden sind damals Freundinnen geworden und Christina kommentierte Demis Eintrag mit: „Bereit für diese Magie!“ Bekannt wurde Demi Lovato durch die Rolle der Mitchie Torres im Disney Channel Original „Movie Camp Rock“. 2008 begann sie ihre Musikkarriere. Auch Freundin Selena Gomez freut sich über den gegenwärtig guten Zustand von Demi. Sie postete das Musikvideo von „Sober“ 2018 und schrieb darunter: „Gedanken und Gebete sind im Moment bei Demi. Sucht ist nicht vorübergehend. Sie wird den Rest ihres Lebens damit verbringen, sich damit auseinanderzusetzen, aber sie wird es tun – sie ist eine Kriegerin.“

Tove Lo: Spagat zwischen Teenie-Pop und Rave-Partys

Die schwedische Sängerin und Songwriterin Ebba Tove Elsa Nilsson, besser bekannt als Tove Lo, ist bekannt für ihr „Sauber-Image“ in der Popmusik. Das gehört zur Popmusik dazu. Skandale wurden vor 20 oder 30 Jahren noch eher geduldet, heute schaden sie der Karriere zumeist. Das ist zum Beispiel in der Rapmusik, wo die Stars gerne ihr Gangsterimage pflegen, ganz anders. Da gehört es dazu, auch im echten Leben „Böse“ zu sein. Tove Lo, die insbesondere durch ihre Single „Habits“ bekannt wurde, und bisher drei Studioalben herausgebracht hat, will aber auch als Popstar nicht immer als „unschuldiges Mädchen“ gelten. Gegenüber der Zeitung „The Sun“ erzählte die 31-jährige Schwedin jetzt, dass es einen Unterschied zwischen den Songtexten in ihrer Musik und ihrer Person gebe. Die meisten Pop-Sängerinnen täten so, als würden sie nie etwas machen, was unanständig oder verrückt sei, doch sie wolle nicht Lügen. Sie gehe noch gerne und regelmäßig zu Rave-Veranstaltungen und gebe an solchen Abenden alles um auszubrechen aus der niedlichen perfekten Welt des Pop. Das kommende Album mit dem Titel „Sunshine Kitty“ zeigt dann bald wieder die kleine heile Teenie-Welt. Diesen Spagat zwischen der echten Welt und ihrer Musik ist Tove Lo inzwischen gewohnt. Das Musikvideo zur neuen Single „Glad He’s Gone“ wurde vorige Woche veröffentlicht.

Freddie Mercury: Neue Version von Time Waits For No One

Dave Clark, ein guter Freund und Produzent von Freddie Mercury, hat, nach Angaben von Universal Music, erstmals eine unveröffentlichte Version von „Time Waits For No One“, herausgebracht. Den Song hatte der „Queen“-Frontmann 1986 für das gleichnamige Konzeptalbum aufgenommen. Dave Clark hat solange am Original herumgeschraubt, bis eine komplett reduzierte Version davon hervorkam, in der nur Mercury und ein Klavier zu hören sind. Das Original des Stückes bestand eigentlich aus 48 Tracks mit Chorgesang und Backing-Vocals. Clark wollte die Stimmung einfangen, die in den Abbey Road Studios in London herrschte, als er den Song damals mit Mercury aufnahm, bevor der Track bearbeitet wurde. Auch die Originalaufnahmen des Musikvideos von damals hat sich Clark für die neue Version besorgt. Der Song klingt in der aktuellen Fassung nach Freddie Mercury, während das Original wie Musik von Queen klingt. Wir haben euch hier beide Versionen zum Vergleich beigefügt.

Neue Version:

Alte Version:

 


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