Milow – Lean Into Me

Von am 2. Juni 2019

ALBUM der WOCHE KW 23/2019

Sänger und Songschreiber Jonathan Ivo Gilles Vandenbroek aus Borgerhout, dem kleinsten Bezirk von Antwerpen, ist seit 2008 mit englischsprachigen Titeln und Alben international als „Milow“ erfolgreich. Milow trat zum ersten Mal 2004 im Rahmen des Musikerwettbewerbs „Humo’s Rock Rally“ vor einem größeren Publikum auf. Im Finale erreichte er mit dem, von ihm selbst geschriebenen Song „You Don’t Know“, nicht den erhofften Sieg. Im Januar 2006 brachte er unter dem Titel „The Bigger Picture“ sein Debütalbum auf den Markt. Milow ist für seine eingängigen Melodien und ergreifenden Texte bekannt. Internationale Bekanntheit erreichte er aber mit der Coverversion von „Ayo Technology“, im Original von 50 Cent, Justin Timberlake und Timbaland. Milow schaffte mit seiner Version einen weltweiten Hit.

Die Single „You Don’t Know“, aus dem Jahr 2007, wurde nach diesem Welthit neu veröffentlicht und ebenfalls zum Erfolgstitel. Milow, der in Haacht in der Provinz Flämisch-Brabant nördlich von Brüssel aufwuchs zeigt bis heute erfolgreich seine Qualitäten als Singer/Songwriter. Er bezeichnet Bruce Springsteen als sein Idol und er liebt Sixties-Pop. Vor allem in Deutschland ist Milow sehr populär, was ihn dieses Jahr sogar in die sechste Staffel der erfolgreichen VOX-Musiksendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ gebracht hat. Dass dann auch ein neues Album erscheint, war eigentlich abzusehen. Milow ist längst zu einem Synonym für eine charismatische Stimme, unwiderstehliche Melodiebögen und einfallsreiche Arrangements geworden. Kaum jemand ist so häufig auf Konzert-Bühnen zu erleben wie Milow, ein Garant für Gold- und Platinauszeichnungen. Seine Shows sind so intensiv, dass sich das Publikum noch Tage später im Bann der Faszination befindet.

Seine Musik hat keine Chance auf ein Album zu kommen, wenn sie nicht vor Livepublikum ausgiebig einem „Test“ unterzogen wurde. Milow will, kaum dass ein Song geschrieben wurde, damit raus auf die Bühne um die Stimmung, die Eindrücke, Gefühle und Emotionen des Liedes zu spüren. Erst nach diesem Test arrangiert er es zu Ende und nimmt es dann für ein Album auf. Diese Art zu schreiben, ist für Milow keine Anbiederung an das Publikum oder eine Suche nach hitverdächtigen Nummern. Er will einen Dialog führen. Einen, der gleichzeitig mit dem Stück und dem Publikum stattfindet. Einen, der den Liedern erst wirkliches Leben einhaucht, der sie wachsen lässt und ihnen exakt das gibt, was ein Stück richtig groß macht: Seelentiefe.

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Titel: 01. All The Lights (Intro), 02. Lay Your Worry Down (feat. Matt Simons), 03. Break The Silence, 04. Help, 05. She, 06. Greatest Expectations, 07. Good Thing, 08. Michael Jordan, 09. Loud & Clear, 10. Houdini, 11. While You’re Asleep (feat. Brett Dennen), 12. Laura’s Song, 13. All The Lights,

Info/Fotos: Universal Music

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