Freya Ridings – Freya Ridings

Von am 4. August 2019

ALBUM der WOCHE KW 32/2019

Nach zwei Live-Alben veröffentlicht die an der renommierten BRIT School ausgebildete Ausnahmekünstlerin Freya „Rose“ Ridings, die bereits mit Lewis Capaldi und Tears For Fears auf Tour war, nun ihr 12 Titel starkes Album. Auf dem Studioalbum finden sich neben brandneuen Tracks und den Vorab-Singles auch erstmalig Studio-Versionen von Live-Favoriten wie „Elephant“ und „Poison“. „Ich bin wirklich sehr stolz auf das Album, aber dennoch wild entschlossen weiter hart zu arbeiten. Ich werde mich ganz sicher nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen”, so Ridings zur Album VÖ.

Die Britin ist schon länger nicht mehr nur ein Geheimtipp. Bekannt durch beeindruckende Live-Performances, die auch auf ihren zwei ersten Alben „Live at St Pancras Old Church“ (2017) und „Live at Omeara“ (2018) festgehalten sind, veröffentlicht Ridings nun ihr selbstbetiteltes Debüt-Studioalbum. Ihr Markenzeichen sind die feuerroten Haare. Ridings ist klassisch ausgebildete Sängerin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der renommierten London School for Performing Arts & Technology — kurz: Brit School, an der auch Künstler wie Adele, Amy Winehouse und Leona Lewis studierten. Der Vater von Freya Ridings ist der bekannte Schauspieler Richard Ridings. Er spielte in Filmen wie „Planet der Affen: Prevolution“, „Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“ und „Der Pianist“ von Roman Polanski mit. Durch eine seiner Filmrollen als Vikinger wurde er auch zum Vornamen der Künstlerin, Freya, inspiriert – schließlich ist Freya die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.

Sängerin Taylor Swift ist ein großer Fan der Künstlerin. Die weltweit gefeierte Pop-Königin erwähnte Ridings nicht nur in einer ihrer „Music Taylor Likes“-Playlisten, sie war auch sehr begeistert von Ridings Version ihres Hits „ME!“ und teilte sie mit ihren Fans auf Instagram. Ridings wird auch als die neue Balladenkönigin bezeichnet. Regelmäßige Vergleiche mit Künstlerinnen wie Florence Welch, Tori Amos und Kate Bush sind für Ridings eine Ehre, wie sie in einem Interview mit dem Sender SWR3 sagte: „Diese unabhängigen, starken Frauen haben mich sehr beeinflusst und inspiriert. Als Teenager habe ich diese Künstlerinnen hoch und runter gehört. Jetzt mit ihnen verglichen zu werden, ist eine unglaubliche Ehre für mich“, so Ridings.

„Love Island“ machte Ridings einem breiten Publikum bekannt. Wegen der Platzierung des Songs „Lost Without You“ bei der britischen Version der TV-Flirtserie landete Freya Ridings mit dem Song erstmals in den Top 10 der britischen Charts. Während der Ausstrahlung der Folge wurde sogar der Shazam-Weltrekord gebrochen, den Florence and the Machine vorher mit einem Song in „Game of Thrones“ aufstellten. „Lost Without You“ tauchte auch in einer Folge von Grey´s Anatomy auf. Und auch der Titel „You Mean The World To Me“ dürfte den Serienguckern von „Game Of Thrones“ bekannt vorkommen. Im Video zu dem Song spielt Serienstar „Maisie Williams“ mit.

Auch wenn sie schon länger ein fester Bestandteil der britischen Musikszene ist, hat „Lost Without You“ die in London geborene Künstlerin final auf die Bildoberfläche katapultiert. Ridings ist zum neuen Shooting-Star Großbritanniens geworden.

Offizielle Webseite

Titel: 01. Poison, 02. Lost Without You, 03.  Castles, 04.  You Mean the World to Me, 05. Love Is Fire, 06. Holy Water, 07. Blackout, 08. Ultraviolet, 09. Still Have You, 10. Unconditional, 11. Elephant, 12. Wishbone,

Fotos/Infos: Universal Music

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