Christine and the Queens – Chris

Von am 30. September 2018

ALBUM der WOCHE KW 40/2018

Christine and the Queens ist der Künstlername der französischen Sängerin, Songwriterin und Tänzerin Héloïse Letissier. Héloïse wurde am 1. Juni 1988 in Nantes geboren. Ihre Eltern sind beide Lehrer. Sie ermöglichten der Tochter schon früh Klavierspielen zu erlernen. Ihren Hang zur Bühne entdeckte sie entsprechend früh im Kindesalter. Ihre zweite große Liebe gehört dem Tanzen. Den Tanzunterricht musste sie allerdings wegen einer Verletzung aufgeben und wandte sich dem Modern Jazz zu.

Auch die Schauspielerei reizte die junge Künstlerin, so dass sie für ein Schauspielstudium nach Lyon, Paris und London ging. Im Jahr 2010 freundete sich Letissier in der britischen Hauptstadt mit einer Gruppe singender Dragqueens an. Sie waren es, die sie zum Singen überredeten. Schon 2011 veröffentlichte Héloïse als „Christine and the Queens“ ihre erste EP „Miséricorde“, der 2012 und 2013 zwei weitere folgten. 2012 trat sie zudem im Vorprogramm von „Lykke Li“, „The Dø“ und „Woodkid“ auf, 2013 mit „Lilly Wood & the Prick“. Außerdem gewann „Christine and the Queens“ im gleichen Jahr die Auszeichnungen „Découverte du Printemps de Bourges“ und „Adami Premières Francos 2012“.

Ihre erste Single „Nuit 17 à 52“, von der gleichnamigen dritten EP landete 2014 auf Platz 75 in den französischen Charts. Im Juni desselben Jahres erschien ihr erstes komplettes Album „Chaleur humaine“, dass in Frankreich Platz 2 der Charts eroberte. Das Album erschien Anfang 2015 auch in anderen europäischen Ländern.

Bei den „Victoires de la Musique“ am 13. Februar 2015 wurde „Christine and the Queens“ zweimal ausgezeichnet, in den Kategorien „Beste Sängerin“ sowie „Bester Videoclip“ für den Song „Saint Claude“. Letissiers Musik mischt das klassische französische Chanson mit modernem Rhythm and Blues, angereichert mit Pop- und minimalistischen Electro-Elementen. Ihre Texte wechseln zwischen Englisch und Französisch. Ihre Auftritte sind theatralische Performance-Aktionen. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählen amerikanische Rapper wie Frank Ocean und Kanye West, sowie die schwedische Sängerin Fever Ray, Beyoncé, der Chansonnier Daniel Balavoine, Michael Jackson, aber auch Lou Reed und das Album „Ziggy Stardust“ von David Bowie.

Nach ihrem Debutalbum „Chaleur humaine“, das 2014 erschienen ist, präsentiert „Christine and the Queens“, mit dem Album „Chris“, nach 4 Jahren neues Material.

 

Offizielle Webseite

Titel: 01.Comme si on s’aimait, 02.Damn, dis-moi (feat. Dâm-Funk), 03.La marcheuse, 04.Doesn’t matter (voleur de soleil), 05.5 Dols, 06.Goya ! Soda !, 07.Follarse, 08.Machin-chose, 09.Bruce est dans le brouillard, 10.Le G, 11.Les yeux mouillés, 12.L’étranger (voleur d’eau), 13.Comme si, 14.Girlfriend (feat. Dâm-Funk), 15.The walker, 16.Doesn’t matter, 17. 5 Dollars, 18.Goya Soda, 19.Damn (what must a woman do), 20.What’s-her-face, 21.Feel so good, 22.Make some sense, 23.The stranger

Textinfos von Wikipedia | Fotos: Warner Music

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